Tanklaster brennt lichterloh: A8 voll gesperrt
Ein Tanklasterbrand auf der A8 bei Aichelberg führte zu einer stundenlangen Vollsperrung und Verkehrschaos. Das Fahrzeug, beladen mit 25.000 Litern Rapsöl, fing Feuer, vermutlich durch einen Reifenplatzer. Die Feuerwehr kämpfte bei extremer Hitze gegen die Flammen. Der Fahrer konnte sich glücklicherweise retten. Da es sich um Speiseöl handelte, bestand keine Explosionsgefahr. Die A8 war in beide Richtungen gesperrt, was zu 13 km langen Staus führte. München wurde später freigegeben, Stuttgart blieb länger gesperrt. Autofahrer wurden von Rettungskräften versorgt.
Tanklaster brennt lichterloh auf der A8: Vollsperrung und kilometerlange Staus bei Aichelberg
Aichelberg (dpa) – Ein brennender Tanklaster hat am Freitagmorgen (26. Juni 2026) für ein Verkehrschaos und eine stundenlange Vollsperrung auf der Autobahn 8 bei Aichelberg (Baden-Württemberg) gesorgt. Das Fahrzeug, das mit rund 25.000 Litern Rapsöl beladen war, fing aus bislang ungeklärter Ursache – vermutlich aufgrund eines Reifenplatzers – Feuer und stand schnell lichterloh in Flammen. Das Feuer griff im Verlauf auch auf die angrenzende Böschung über.
Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot an, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die Löscharbeiten gestalteten sich bei extremen sommerlichen Außentemperaturen von über 30 Grad als extreme körperliche Belastung für die Feuerwehrleute unter Atemschutz.
Glücklicherweise konnte sich der Fahrer rechtzeitig und unverletzt aus dem Führerhaus retten. Da es sich bei der Ladung um Speiseöl und nicht um Gefahrgut handelte, bestand keine unmittelbare Explosionsgefahr durch chemische Stoffe, dennoch brannte das Führerhaus vollständig aus.
Massive Verkehrsbehinderungen: Die A8 musste wegen der starken Rauchentwicklung und der Löscharbeiten zunächst in beide Richtungen voll gesperrt werden. In Richtung München staute sich der Verkehr auf über 13 Kilometer Länge, bevor diese Fahrtrichtung am späten Vormittag wieder freigegeben werden konnte. Die Fahrtrichtung Stuttgart blieb wegen der aufwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten länger gesperrt, was zu ebenso langen Rückstaus und großräumigen Umleitungen führte. Wartende Autofahrer im Stau wurden von nachalarmierten Rettungskräften mit Getränken versorgt.
